Moppedhiking?

Der Begriff „Moppedhiking“ steht für die Kombination von Motorradfahren („Moppedfahren“) und Wandern („Hiking“).

Vielleicht fragt ihr euch was der Quatsch soll und ob wir uns nicht für eins von beidem entscheiden können.
Aber zum Reisen wollen wir uns nicht zwischen Motorradfahren oder Wandern entscheiden müssen, da es zwei ganz unterschiedliche Wege der Fortbewegung und Herangehensweisen an die Erkundung von Landschaften sind, die beide ihren ganz eigenen Charme haben.
Es geht uns genau darum, beides miteinander zu kombinieren, um eine Fülle von unterschiedlichen Erfahrungen zu sammeln.
Klar ist es vielleicht manchmal ein bisschen komplizierter und bedarf einer genauen Planung im Voraus – aber das nehmen wir gerne in Kauf.

Moppedfahren

Das Moppedfahren ist die schönste Art, sich auf längeren Strecken fortzubewegen. Im Gegensatz zum Auto oder Flugzeug ist man mit der Umwelt im Kontakt und ihr auch ausgesetzt: Man spürt den Wind, die Sonne und ja, auch den Regen.
Man riecht den Duft der Rapsfelder, den Mist der Bauernhöfe oder auch den Geruch der Motoren auf der Straße. Man nimmt alles viel stärker wahr, weil man nicht in irgendeinem Blechkasten mit Fenstern sitzt, der einen von der Umgebung abtrennt. Daher ist das Fahrerlebnis auch ein ganz anderes: Auf dem Motor sitzend, den Gashebel in der Hand, trennen einen nur noch wenige Zentimeter vom Asphalt auf der Straße. Ein besonderes Gefühl von Freiheit. Dabei ist der Weg das Ziel!

Wandern

Wandern ist ein schöner Gegensatz dazu. Komplett entschleunigt kann man völlig in die Natur eintauchen.
Nur noch mit der eigenen Kraft unterwegs, erfährt man persönliche Grenzen und Möglichkeiten. Man muss sich neuen Herausforderungen stellen.

Dieses Ausgesetzt-Sein und sich vollkommen diesem Erleben hinzugeben, birgt einen ganz besonderen Reiz. Im Gegensatz zu den Verpflichtungen des Alltags ist Wandern genau wie das Moppedfahren Selbstzweck: Man tut es, um es zu tun!

 

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