Quer durch den Thüringer Wald

14.08.2016

Gut ausgeschlafen und nach einem üppigen Frühstück fahren wir noch einmal die Serpentinen am Rennsteig Inselberg, welche wir tags zuvor in der Nacht nicht richtig ausfahren konnten. Dabei begleitet uns Enrico auf seiner Harley Davidson Fat Bob. Es lohnt sich, dorthin zurückzufahren und dabei vom Sound der Harley beschallt zu werden.

Nach einer Verabschiedung geht es weiter in den Thüringer Wald. Kurve um Kurve begegnen uns hunderte Moppeds, so gut wie keine nervigen Autos sind uns im Weg. Auch landschaftlich entdecken wir eine neue, schöne Seite Deutschlands.

Hinter Ilmenau, in Ostthüringen geht es weniger bergig aber trotzdem kurven- und abwechslungsreich weiter.

Irgendwann stellt Nicki fest, dass bei niedrigen Geschwindigkeiten ein Klappern zu hören ist. Wir halten rechts an, können aber nichts feststellen und fahren schließlich weiter Richtung Gera. Das Klappern wird zunehmend lauter, zu sehen ist aber immer noch nichts. Angekommen in Zeulenroda vermuten wir, dass die Kettenspannung nachgelassen hat und deswegen die Kette auf dem Schutzblech klappert. Dem müssen wir morgen weiter nachgehen.

Hinter Zeulenroda schlagen wir in einem verlassenen Waldstück unser Nachtlager mit unserer Hängematte auf. Jetzt liegen wir hier, lauschen dem Zirpen der Grillen und bloggen mit dem Handy. Morgen gibt’s neue Infos.

Hängematte im Wald

Entfernung dieser Etappe: 228,4 km