Eine Umleitung nach der Anderen

15.08.2016

Nach einer kurzen Nacht unter freiem Sternenhimmel geht es heute weiter nach Dresden.

Jedoch müssen wir uns zuerst um Erna kümmern, die uns gestern ein paar Problemchen bereitet hat. Während des Frühstücks schrauben wir an Erna, um die Kette wieder auf die richtige Spannung zu bringen. Leider müssen wir jedoch feststellen, dass irgendetwas immer noch nicht so richtig stimmt. Also fahren wir schnell in die Werkstatt um die Ecke. Fazit: Kette und Hinterrad müssen wohl altersbedingt mal gewechselt werden. Die gute Nachricht ist jedoch, dass wir das nicht sofort machen müssen. Also können wir heute noch zu unseren Freunden nach Dresden fahren und uns dort in Ruhe darum kümmern.

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Um die Kette nicht zu sehr zu belasten, fahren wir ganz gemütlich. Die Strecke ist im Vergleich zum Vortag eher unspektakulär: Viele weite Felder, wenig Kurven und sehr, sehr viele Baustellen. Wirklich nervig, da die Umleitungen teilweise nicht ordentlich ausgewiesen worden sind. Also irren wir hier und da, fahren mal hin und zurück und finden dann doch irgendwie weiter.

Der Teich, an dem wir ein Päuschen eingelegt haben

Das Highlight unserer Tour ist definitiv ein einsamer Schwanenteich, an dem wir auf einer Irrfahrt zufällig vorbeikommen. Ideal für ein schnelles Erfrischungsbad. Herrlich!

Die letzten Kilometer der Tour werden zur Herausforderung. Müde von der kurzen Nacht in der Hängematte und erschöpft von den vielen Kilometern sind wir glücklich, als wir in Dresden bei Kiwi und Falk ankommen. Das dresdener Bier zum Feierabend haben wir uns heute wirklich verdient!

Entfernung dieser Etappe: 227,7 km