Home, sweet Home?

08.-10.09.2016

Eigentlich sollte man sich doch nach so einer Reise auf sein eigenes Bett so richtig freuen, oder? Vor allem, wenn die Umstände der Reise nicht immer die bequemsten waren.

In manchen Momenten hat mich dieses ständige Ein-, Aus- und Herumgepacke, dieses Auf- und Abgebaue schrecklich genervt. Manchmal ist man übermüdet, manchmal hat man Schmerzen, manchmal auch einfach keine Lust. Ist halt nicht immer einfach.

Aber nach Hause will ich trotzdem noch nicht. Nicht jetzt. Ist ja nicht so, dass ich es Zuhause nicht mögen würde. Doch in diesem Moment ist mir der Gedanke an den Alltag zuwider.

Gestern hatten wir mal wieder so einen Abend, der uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird. Man kann sich schon daran gewöhnen, morgens nicht zu wissen, wo man abends sein wird. Zufällige Begegnungen, große Überraschungen, ein Stück Freiheit. Damit könnte ich definitiv noch länger weitermachen.

Die letzten drei Etappen verdienen keine eigenen Beiträge. Es ist einfach auch nicht mehr viel passiert. Wir haben auf unserem Rückweg noch Familie und Freunde in Buchloe und Nürnberg besucht. Die Motorradfahrten waren lang, anstrengend und kurvenlos. Das traumhafte Wetter konnte ein wenig darüber hinwegtrösten.

Auf unserer Fahrt von Wiesbaden zurück nach Marburg machen wir noch einen Foto-Zwischenstop in Frankfurt am Main. Wir können uns es nicht entgehen lassen, einmal die Skyline in der blauen Stunde zu fotografieren.

Skyline Frankfurt am Main

Viele spannende Geschichten gibt es zum Abschluss also nicht mehr zu erzählen – bleibt nur die Hoffnung, dass es so bald wie möglich weitergehen wird!

Entfernung der letzen drei Etappen: 607,5 km