Expedition in die Anden Teil I: Durchhalten um jeden Preis?

Expedition in die Anden Teil I: Durchhalten um jeden Preis?

Als wir mit unserem schwer bepackten Rucksäcken losziehen, bin ich schon ein bisschen unruhig. Bei diesem Weg ist alles anders als sonst. Tagelang werden wir auf uns allein gestellt sein, keine andere Menschenseele sehen und einem größtenteils unmarkierten Pfad allein mit Hilfe von Karte und Kompass folgen.

Patagoniens wilder Westen: Stillstand auf der Carretera Austral

Patagoniens wilder Westen: Stillstand auf der Carretera Austral

Von O’Higgins bis nach Puerto Montt verläuft quer durch den noch wenig infrastrukturell erschlossenen Süden Chiles über 1350 km die Ruta 7, die so genannte Carretera Austral. Diese Straße ist unter Fernreisenden aufgrund ihrer grandiosen Landschaft sehr beliebt und schon lange kein Geheimtipp mehr.

Widerstand ist zwecklos

Widerstand ist zwecklos

Da uns der Fitz Roy Trek so außerordentlich gut gefallen hat, erkunden wir die Gegend rund um El Chalten noch ein bisschen. Nachts peitscht hier der Wind so stark, dass der ohrenbetäubende Lärm der flatternden Zeltwände uns kaum schlafen lässt.

An eisigen Spitzen

An eisigen Spitzen

Auch nach unserem Aufenthalt auf Feuerland bleiben wir noch ein Weilchen in Chile und fahren durch den patagonischen Wind Richtung Puerto Natales. Obwohl wir ja vorher mehrfach vor dem Wind gewarnt worden sind, bereiten uns die stürmischen Verhältnisse gar nicht so viel Probleme.