Ein Motorrad mit Fernreise-Tradition

Triumph Tiger t709

Der Tiger ist ein Motorrad, welches von Triumph stetig als Reisemopped weiterentwickelt worden ist. Unser alter Tiger ist im Jahr 1999 gebaut worden. Es ist das erste Modell mit Einspritzung, hat 83 PS, 885 ccm und ist stolze 210 Kilo schwer. Da er uns lange Zeit unserer Reise zu zweit mit viel Gepäck stemmen muss, ist das nach unserer Einschätzung auch ganz gut so. 

Lange haben wir uns nach DEM Fernreisemopped umgeschaut, viel gelesen und uns mit vielen Menschen darüber ausgetauscht. Fazit: Es gibt nicht das eine Reisemotorrad. Jeder muss das finden, was den eigenen Ansprüchen und der eigenen Art zu Reisen am besten gerecht wird. Wir haben uns dazu unsere eigenen Überlegungen gemacht und sind so damals zum Tiger gekommenSicherlich nicht die schlechteste Entscheidung, denn wir sind noch immer unterwegs. Inzwischen sogar auf zwei Tigern.

Schon Motorradreise-Legende Ted Simon ist 1973 mit einer Triumph Tiger 100 aufgebrochen und hat mit ihr 125.000 Kilometer zurückgelegt und 45 Länder durchquert. Über seine Abenteuer berichtet er im Buch Jupiters Fahrt, welches wir allen Reiseinteressierten ans Herz legen können.

Da der alte Raubkater nicht nur ein Schwergewicht, sondern auch ganz schön groß ist, mussten wir eine Lösung finden, damit auch Nicki mit ihrem Füßen auf den Boden kommt (ja, wir sind beide den Tiger gefahren, bevor wir einen zweiten hatten!). Mithilfe des Tigerhome-Forums haben wir uns selbst an die Tieferlegung gewagt. Mittlerweile ist der Tiger jedoch wieder höher gestellt, damit Moe im Gelände mehr Bodenfreiheit hat.

Um den Tiger bestmöglich auf die lange Reise vorzubereiten, haben wir folgende Dinge angeschafft bzw. ausgetauscht:

 
 Was?  Wofür?
 Alukoffer  Unterbringung des Gepäcks
 Motorschutz  Protektion im Gelände
 K&N Luftfilter  Weniger Wartung
 Enduroreifen  Besserer Grip im Gelände
 Scheinwerferschutz  Schutz vor Steinschlägen
 Bordsteckdose  Versorgung für elektronische Geräte
 Griffheizungen  Wärmere Pfoten auf kalter Fahrt
 Erhöhung des Lenkers  Erhöhter Fahrkomfort
 Kotflügelerhöhung und Spritzschutz  Verhindert eine Blockade durch Schlamm
 Fußrastentausch  Mehr Grip und Komfort