Auf den Spuren der Inkas

Die letzte Geschichte endet in Lima, wo wir es nach einem bitteren Kampf mit dem kranken Tiger dann doch noch zur Werkstatt geschafft haben. Die Katze wird nun also verarztet und wir dürfen unseren Freund Alex begrüßen, der uns aus Deutschland besuchen kommt.

Bevor Alex gekommen ist, haben wir ihn natürlich gefragt, was er unbedingt in Peru sehen und erleben möchte. Doch Alex ist ein ganz pflegeleichter und anpassungsfähiger Mitreisender: “Ich mache alles mit, was ihr sonst auch macht”, meinte er nur. Wie schön! Somit hat Alex das rundum-komfortlos-Paket erhalten, welches 24-Stunden-Busfahrten, Höhenkrankheit, Motorräder-fröhlich-durch-den-Schlamm-tragen, Schneefahrten auf 4700 Metern, Regencamping, Durchfall und kalte Hände beinhaltet. Fühlt euch also gewarnt, falls ihr mit dem Gedanken spielt, uns auch mal einen Besuch abzustatten!

Couchsurfing in Lima

Angefangen hat es phänomenal. Alex hatte sich noch in Deutschland ein Couchsurfing in Lima organisiert, da wir mit dem Tiger eigentlich einen großen Bogen um die chaotische Hauptstadt fahren und uns mit Alex außerhalb treffen wollten. Aufgrund unserer Elektronikpannen sind wir dann aber doch nun in Lima gelandet und dürfen so auch Alex Gastgeber Johnny kennenlernen. Direkt lädt er uns ein, auch auf seine Dachterasse umzuziehen und da wir uns alle gut sehr verstehen, beginnen drei feuchtfröhliche Tage, in denen wir viel peruanisches Bier und hiesigen Rum verköstigen. Alex erzählt von den kuriosen Dingen, die ihm bereits in den ersten Stunden in Peru wiederfahren sind und Johnny, der schon die halbe Welt zu Gast auf seiner Dachterasse hatte, gibt unzählige Couchsurfing-Geschichten zum Besten.

Galapagos für Arme

Dann ist es an der Zeit, Johnny zu verlassen. Wir wollen nach Cusco, um nach Machu Picchu zu wandern. Der Weg dorthin ist allerdings schrecklich weit. Aus Zeitgründen fahren wir mit dem Bus.

Und weil die Strecke auch mit dem Bus trotzdem noch ziemlich lang ist, machen wir einen Zwischenstop im Nationalpark Paracas, der für seine schönen Strände und Artenvielfalt bekannt ist. Hier besuchen wir die Islas Ballestas, die unter Reisenden als “Galapagos-Inseln für Arme” gelten.

Die sehr touristische Veranstaltung ist schon etwas bescheuert: Hundere Menschen werden in Speedboote gequetscht und an die Inseln im Schnelldurchlauf rangekarrt. Dazu hat man konstant die Stimme des Guides durch einen viel zu lauten Lautsprecher im Ohr. Einen Vergleich mit den Galapagos-Inseln finde ich maßlos übertrieben, auch wenn die Inselbewohner beeindruckend sind.


Viel besser gefallen hat mir die Nacht, die wir zuvor am Strand etwas außerhalb von Paracas verbracht haben: Lange sind wir in der Dunkelheit entlang vieler Luxusvillen am Meer entlanggegangen, um einen Ort für unsere Zelte zu finden. Wir fanden ein schönes Plätzchen unter einer verlassenen Bambushütte und wachten am nächsten Morgen in stiller Traumkulisse auf. Im diesigen Licht der gerade aufgegangen Sonne stapften wir durch den Sand, in dem sich unzählige riesige Quallen befanden. Das Meer hat sie wohl nicht mehr haben wollen. Mit großen Schritten stieg ich über die harmlosen Ungetüme, während mein Blick immer wieder auf das glattgezogene, hellblaue Wassers schweifte. Was für ein Start in den Tag!

Glück im Unglück

Nach Paracas geht es mit dem Nachtbus weiter nach Cusco, hoch hinaus in die Berge. Da mir bei kurvigen Fahrten in geschlossenen Fahrzeugen gerne mal schlecht wird, versuche ich möglichst viel zu schlafen. Doch mitten in der Nacht werden wir plötzlich von einem ohrenbetäubenden Knall geweckt. Laute Schreie gehen durch den Bus, dann folgen noch weitere Schläge. BAM, BAM, BAM! Verwirrt und schlaftrunken schaue ich um mich, doch keiner scheint zu verstehen, was hier gerade passiert, bis es dann endlich vorbei ist. Dicke Felsbrocken haben sich vom Berghang gelöst und sind mit voller Wucht auf das Busdach gekracht. Sowas passiert häufiger in der Regenzeit. Zum Glück haben wir in diesem Moment ein schützendes Dach über’m Kopf. Was für ein Horrorszenario das auf dem Motorrad gewesen wäre…

Auf dem Weg nach Machu Picchu

In Cusco finden wir das mit Abstand billigste Hostel. Als ich jedoch die ganze Nacht dem lautem Schnarchen eines zugedröhnten Backpackers nicht entkommen kann, bereue ich unsere Entscheidung und schwöre mir, nie wieder in einem Schlafsaal zu nächtigen. So unausgeschlafen zu sein ist wirklich hervorragend, um eine Fernwanderung zu starten.

Etwas Positives hat die Unterkunft dann aber doch noch: Wir lernen Davi und Yoshi kennen und beschließen kurzerhand, zu fünft den Salkantay Trek nach Machu Picchu zu laufen.

Der Salkantay Trek gilt laut National Geographic als eine der 25 schönsten Wanderwege der Welt und ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr. Im Gegensatz zum bekannten Inka Trail, der nur noch mit Guide begehbar ist, kann man die 57 Kilometer des Salkantay Treks auf eigene Faust laufen. Zudem ist er auch etwas anspruchsvoller, da es bis auf 4600 Meter hoch geht.

Zu schnell zu hoch

Schon bei der wilden Busfahrt zum Startpunkt geht es Alex jedoch richtig schlecht. Während wir erst noch denken, dass es an der schlechten Nacht im Hostel und dem daraus resultierenden Schlafmangel oder an dem doch etwas lebensmüden Fahrstil des Busfahrers liegen muss, stellt sich bei Ankunft jedoch schnell heraus, dass es schlimmer ist. Alex hat heftige Kopfschmerzen und kommt kaum vorwärts. Zusammen mit der zunehmenden Übelkeit wird schnell klar: Alex ist höhenkrank.

Die internationale Truppe

Ich selbst durfte diese Strapazen auch schon in Bolivien erleben, als wir damals in nur einem Tag von 2400 auf über 4000 Meter hochgefahren sind. Mir ging es hundeelend. Ich konnte nur noch im Bett liegen, mich übergeben und abwarten, bis die dröhnenden Kopfschmerzen am nächsten Tag nachließen.

So ist auch Alex ziemlich schnell außer Gefecht gesetzt und wir beschließen, dass wir erstmal hier auf 3850 Metern bleiben und morgen schauen, ob es ihm besser geht. Moe und mich quält ein schlechtes Gewissen: Wir hätten es besser wissen und uns noch länger in Cusco akklimatisieren müssen.

Wir fragen bei einer kleinen Hütte am Wegesrand nach etwas Koka-Tee, der gegen die Symptome der Höhenkrankheit helfen soll. Das freundliche Paar kümmert sich sehr rührend um Alex und verpasst ihm zugleich noch eine Spezialbehandlung mit Kräutermischungen und Schnaps. Sofort stellen sie ihr bescheidenes Bett zur Verfügung, in dem sich Alex ausruhen kann. Da wir Alex nun gut aufgehoben wissen, machen wir restlichen Vier einen Abstecher zu der nahegelegenen Laguna Humantay. Der Anblick der türkis-strahlenden Lagune inmitten der prachtvollen, schneebedeckten Berge ist gewaltig. Ich muss zugeben, dass ich noch keine schönere gesehen habe.

Foto von Yoschi

Auch nach der frischen Nacht hat sich Alex Zustand nicht gebessert. Wir bieten ihm an, wieder umzukehren oder noch eine Nacht länger zu bleiben, doch Alex bleibt stur. Er will mit uns vorwärts kommen – egal wie. Und wirklich widersprechen können wir bei dem Plan nicht – auch wenn wir wissen, dass es eine große Qual wird – wären wir doch selbst genau so dickköpfig gewesen.

Unsere neuen Wegbegleiter Yoshi und Davi weichen uns trotzdem nicht von der Seite. Yoshi, der Japaner, ist schon durch die halbe Welt gereist, und Davi, der Brasilianer, ist knallhart im Verhandeln. Beide sind bestens vorbereitet und wissen zu jedem Zeitpunkt genaustens, wo wir uns gerade befinden und wie weit wir noch von welchen Punkten entfernt sind. Gut, dass wir sie dabei haben!

Graue Suppe

Es ist Regenzeit. Das bedeutet, dass es zwangsläufig auch mal regnet. Ziemlich oft sogar. Das allein wäre ja nicht mal so schlimm, obwohl Sonnenschein natürlich viel mehr Spaß macht, als ständig den Regenponcho auszupacken und sich darunter zu vergraben. Wirklich schade ist, dass wir nichts zu sehen bekommen. Nichts von den schneebedeckten Bergspitzen, nichts von den wahnsinnigen Abgründen, nichts von den idyllischen Tälern, weil einfach alles grau in grau ist und man zumeist nur 10 Meter weit sehen kann. So hatten wir uns das nicht vorgestellt!

Auch am Gipfel gibt es leider nicht die erhoffte Aussicht – die Stimmung ist trotzdem gut!

Am spannendsten wird es, als wir an eine Wasserüberquerung gelangen, bei der sich eine heftige Stömung entwickelt hat. Das tosende Wasser mündet direkt im großen, unruhigen Fluss, der nur geradezu darauf wartet, alles mitzureißen, was ihm in die Quere kommt. “Wenn wir von der Strömung mitgerissen werden und im Fluss landen, bedeutet das den sicheren Tod”, diagnostiziert Yoshi. Also versuchen wir, einen Weg aus Steinen zu bauen, damit wir alle sicher auf die andere Seite gelangen. Circa eine Stunde lang schubsen wir die Brocken durch die Gegend, doch die Strömung ist einfach zu stark, das Wasser zu tief. Als wir es endlich geschafft haben, einen einigermaßen passablen Weg herzustellen, der mit großen Sprüngen und dem Risiko, vielleicht etwas nass zu werden, passierbar wäre, konstatiert Yoshi, dass ihm das sowieso viel zu gefährlich sei und er sich keinesfalls an diese waghalsige Überquerung wagen werde.

Davi und Moe leisten vollen Einsatz. Auf dem Bild sieht die Strömung wieder mal viel harmloser als in der Realität aus.

Die kleinen Abenteurer in uns sind sichtlich enttäuscht. Das hätte Yoshi doch sagen können, bevor wir eine Stunde damit verbringen, uns die Füße nass zu machen. Davis Hose ist sogar bei der Aktion gerissen. Doch es hilft nichts. Da Yoshi sich nicht umstimmen lässt, drehen wir alle wieder um und nehmen den Alternativweg, der uns erst über eine Straße und schließlich zu einer Seilbahn führt, die wir nehmen müssen, um auf die andere Seite des Flusses zu gelangen.

In Bolivien habe ich mich ja schon einmal geweigert, mich in eine solche nicht gerade sehr vertrauenserweckende Konstruktion zu setzen. Jetzt gibt es allerdings keine Alternative. “Ich habe mittlerweile aufgehört, die Nahtoderfahungen zu zählen”, gesteht Alex trocken im Anblick der improvisierten Seilbahn.

Faule Wanderer

In den nächsten Tagen kommen wir langsam voran und sind eigentlich nie allein unterwegs. Etliche geführte Gruppen stapfen durch die Pampa und so manch einer von ihnen erzählt uns vom straffen Zeitplan. Um fünf Uhr morgens wird schon aufgestanden, damit man die Wanderung in drei Tagen durchziehen kann. Übernachtet wird an kleinen Zeltlagern, die sich zuhauf am Wegesrand befinden. Und dafür, dass man einem Guide auf einem sowieso eindeutigen Weg, bei dem man sich nicht verlaufen kann, hinterherdackeln darf, bezahlt man dann 400 US Dollar. Nur, damit man sein eigenes Zelt nicht tragen muss. “So wie ihr es macht, ist es schon cooler, aber ich bin eben faul”, gibt ein Pole lachend zu. Während sich in meiner Welt die Begriffe Fernwandern und Faulheit eher gegenüberstehen, scheint es hier jedoch ein boomendes Geschäftsmodell zu sein, das auf eine große Nachfrage trifft.

Als wir bei einem Aufstieg einige Peruaner mit aus Plastikplane selbstgebastelten Rucksäcken der Größe ihres dreifachen (!) Körpergewichts hochschleppen sehen und uns mit ihnen bei einer Pause unterhalten, erfahren wir, dass sie tagtäglich das Gepäck der geführten Gruppen rauftragen. Zwei kleine, alte Männer mühen sich mit den Kram von acht jungen Menschen ab, die eben zu faul sind, es selbst zu tragen. Ist es nicht eine schöne Welt?

Umso stolzer sind wir auf Alex, der sich trotz seines miserablen Zustands beständig vorankämpft. Wir haben keine Eile und lassen uns einfach etwas mehr Zeit, um zu unserem Ziel zu gelangen. Alex geht es von Tag zu Tag besser. Dass wir dann auch noch die letzten vier Kilometer hoch zu Machu Picchu wandern, anstatt den Bus zu nehmen, versteht sich von selbst!

Auch hier oben leider zu viel Nebel

Dumpfe Obrigkeitshörigkeit

Wir sind früh aufgebrochen und somit gehören wir zu den Ersten, die heute die Inkastätte, die in mystischen Neben eingehüllt ist, besuchen dürfen. Um die später auftauchenden Touristenmassen möglichst effizient durch die Mauern zu schleusen, gibt es allerdings nur einen Weg in eine Richtung. Und da darauf vorher nicht richtig hingewiesen worden ist und wir unwissentlich eine falsche Abzweigung nehmen, verfolgt uns schließlich ein Aufseher, um sicherzustellen, dass wir nicht noch einmal zurückgehen. Wir haben allerdings erst die Hälfte gesehen und wollen nur wieder zurück an den Anfang, damit wir uns noch den Rest anschauen können.

Eine Treppe von exakt fünf Stufen würde uns genau dort wieder hinbringen, doch ein kleines Holztörchen und der Aufseher stehen nun im Weg. Ich bitte den Aufseher, uns das Törchen zu öffnen und erkläre unsere Situation. Ihn interessiert das jedoch nicht und er sagt, wir sollen einmal ganz raus und wieder durch den Haupteingang reingehen. Ich kann mich aber genaustens daran erinnern, dass der Ticketverkäufer mir zwei Mal gesagt hat, dass mit dem Ticket nur ein einmaliger Eintritt möglich sei. Es stand sogar ein Schild da, dass nochmals darauf hinwies.

Da ich mir die Diskussion am menschenüberfüllten Haupteingang ersparen möchte, bitte ich den Aufseher erneut darum, uns doch einfach schnell das Tor zu öffnen, da wir ja ohnehin in fünf Sekunden die fünf Treppen hochgestiegen und somit wieder am Anfang wären. Ich erkläre, dass sie uns am Haupteingang sicher nicht wieder reinlassen würden. Doch der Aufseher bliebt stur: “Sagt doch, dass ihr Probleme mit dem Magen hattet und deswegen dringend auf Toilette gehen musstet.”

So langsam werde ich nun echt wütend. Diese blöde Ausrede wird sicher nicht funktionieren. Es ist wieder so eine Situation, wie wir sie nur zu häufig in Südamerika erleben durften: Anstatt sich um die Lösung eines Problems zu bemühen, werden wir nur weitergeschickt, damit sich jemand anderes mit uns rumschlagen kann. Mich bringt es wirklich auf die Palme, weil es den Mann wirklich nichts kostet, das Tor nur eine Sekunde für uns zu öffnen. Keiner würde es sehen und er hätte uns sehr glücklich gemacht.

Aber nein. Er hat die Anweisung, alle durchzuschleusen. Dass wir noch gar nicht alles gesehen haben, interessiert dabei nicht. Ich werde derweil immer lauter. Das kann doch nicht wahr sein. Der Aufseher guckt wie ein Eimer und nuschelt nervös in sein Funkgerät.

Es kommen noch zwei weitere Besucher, denen genau das Gleiche passiert ist. Auch sie versuchen, mit dem Aufseher zu verhandeln – keine Chance! Sie wollen rausgehen und es noch einmal am Haupteingang versuchen. Gerade in diesem Moment kommt glücklicherweise der Chef des Aufsehers, der sich entschuldigt, erklärt, dass wir am Haupteingang nicht nochmal reingekommen wären und uns selbstverständlich das Tor öffnet. Ich kann es mir nicht verkneifen, dem blöden Aufseher einen triumphalen Blick zuzuwerfen. Ätsch!

Let the fun begin…

Nach einer weiteren 24-Stunden-Busfahrt zurück nach Lima kann dann der richtige Spaß mit den Motorrädern beginnen. Ich glaube, ich habe bereits erwähnt, dass wir uns mitten in der Regenzeit befinden. Nicht nur einmal wurden wir von Einheimischen davor gewarnt, in die Berge zu fahren. Doch Alex ist nun mal jetzt hier und wir wollen unbedingt Motorrad fahren. Wir holen den Tiger in Lima aus der Werkstatt ab, freuen uns darüber, dass er besser als je zuvor läuft und machen uns zu zweit auf den Weg  nach Huanuco.

Alex wird mit dem Bus folgen und sich dann vor Ort ein Motorrad leihen. Dass wir dabei jedoch einige Rückschläge und Planänderungen in Kauf nehmen müssen, dazu dann mehr im nächsten Artikel.

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1 Comment

  1. Jonas

    Ich finde man kann ganz gut erkennen wie reisend der kleine Bach ist. Er sieht auch steil aus. Wahrscheinlich wäre ich da auch nicht rüber.
    Das war für Yoshi einfach zuviel Bedenkzeit. Spontan lässt man sich gern mal zu der ein oder anderen Dummheit hinreisen 😉

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